Koffer gepackt, ab ins Auto, raus aus dem norddeutschen Kuhdorf, ausgebrochen aus dem elterlichen Haus, los in die Hauptstadt, hinein in die Einzimmerwohnung meiner Freundin. In Berlin empfingen mich Freiheit, ein glitzernder Fernsehturm, Bären, Kurzzeitjobs, Nachtschwärmer:innen, Tangotänzer:innen, vietnamesisches Essen, riesige Altbauwohnungen, minus 17 Grad, Katzen und ein Kohleofen.

Seither führen Berlin und ich eine intensive Liebes-Pendel-Fern- und Nah-Beziehung. Ganz aufgeben werde ich sie nie. Dafür ist das Kribbeln im Bauch, wenn ich nach Berlin reinfahre, immer noch zu schön.

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