In den ersten Tagen wohnte ich übergangsweise bei meiner Freundin Marleen. Am Vorabend war ich spät nach Hause gekommen, am nächsten Morgen früh wieder los. Marleen und ich hatten uns nicht gesehen und sie dachte, ich wäre nachts nicht da gewesen. Sie rief mich an, doch mein Handy war lautlos. Ich saß in einer Küche zum WG-Casting, Marleen begann sich Sorgen zu machen. Sie rief meinen besten Freund an und schrieb meinen Eltern. Natürlich hatte niemand von mir gehört. Als ich schließlich aus dem Casting kam, hatte ich zwölf verpasste Anrufe, 20 ungelesene Nachrichten, einen aufgeschreckten Freundeskreis und das Gefühl: Ich kann so schnell nicht verloren gehen.

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